5. Methodische Entscheidungen

Um die unterschiedlichen Lerntypen zu motivieren und einen Schematismus zu vermeiden, setzte ich in der Unterrichtssequenz viele unterschiedliche Methoden ein. Laut PASS-Programm trägt der Einsatz dieser Methoden „entscheidend dazu bei, dass diese Entwicklung hin zu mehr Selbstbestätigung, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl von statten gehen kann“ [Kl08]. Durch eine Mischung von selbstständigen und kooperativen Methoden „werden den Schülern im Unterrichtsalltag vielfältige Chancen und Anlässe geboten, ihre Persönlichkeit […] zu stärken und zu entwickeln“ [Kl08].

„Methodenvielfalt liegt vor, wenn der Reichtum der verfügbaren Inszenierungstechniken genutzt wird, wenn eine Vielfalt von Handlungsmustern eingesetzt wird, wenn die Verlaufsformen des Unterrichts variabel gestaltet werden und das Gewicht der Grundformen des Unterrichts ausbalanciert ist.“ [Me09].

Die folgende Abbildung stellt die Verknüpfung der zu fördernden Kompetenzen mit den hier zum Einsatz kommenden Methoden vor. Dabei erfolgt eine Schwerpunktsetzung, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch beim Einsatz der Ich-Du-Wir Methode z.B. eine Förderung der Reflexion erfolgt.

Verknüfung Methoden KompetenzenAbb. Eigene Darstellung der Methodenvielfalt in Zusammenhang mit den Kompetenzen

Die Abbildung zeigt, dass in der Unterrichtssequenz die Wahl der unterschiedlichen Methoden entscheidend für das Erreichen der Kompetenzen ist. Am Anfang der Unterrichtssequenz werden eher ‚kleinere‘ Methoden eingesetzt und am Ende mündet die Sequenz in einer ‚größeren‘ Methode, der Projektarbeit. Da es unterschiedliche Definitionen und Vorstellung über die Methode existieren, sei hier angemerkt, dass in dem Unterrichtsvorhaben ein kleines Projekt durchgeführt wurde, welches einem projektartigen Arbeiten entspricht bei dem zunehmend die Selbstständigkeit und Mitbestimmung der Lernenden antizipiert wurde. Im Rahmen der Schülerorientierung ist die Projektarbeit besonders hervorzuheben, da die Lernenden hier die eigenen Vorstellungen und Erwartungen mit einbeziehen können, wodurch im Idealfall ihre Neugierde geweckt wird [HaNäRe06].

„Im Rahmen von Projekten, an deren Planung und Organisation sich die Lernenden aktiv beteiligen, werden […] Lernprozesse vollzogen und Lernprodukte erstellt. Dabei nutzen Lernende überfachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten […]“ [Se06].

Die Förderung der personalen Kompetenz setzt eine Lernumgebung voraus, in der die Lernenden Verantwortung für den eigenen Lernweg übernehmen [BaFrHu06]. Durch die Wahl der Themen und die Festlegung eigener Ziele ermöglicht die Projektarbeit die Selbststeuerung [Gu86].

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